Schulwegdetektive im Städtischen Gymnasium

Freitag, 30. März 2012

Wenn Schüler zu Verkehrssicherheits-Experten werden, ist Beate Kleibrink meistens nicht weit. Kein Kind, das in Herten zur Schule geht, kommt an der engagierten Kinderfreundin vorbei. Ihr Elan steckt offenbar an - denn Langeweile kennen die Kinder der 5d im Verkehrsunterricht von Beate Kleibrink nicht.

schler 4"Wisst ihr denn, was besonders gut daran ist, wenn ihr morgens zur Schule lauft?", fragt die Kinderfreundin. Etliche Finger schnellen in die Höhe, die Kinder haben sich die vielen Vorteile gemerkt. "Man produziert keine Abgase", weiß ein Junge. "Das ist gesund weil wir uns bewegen", fügt eine Schülerin hinzu. Wie Gesundheit und Umwelt von der eigenen Schulwegmobilität profitieren können, wissen die jungen Gymnasiasten aus dem Effeff.

Die Schulwegdetektive haben außerdem viele gefährliche Situationen auf dem Weg zur Schule aufgedeckt: Wer ohne Licht Rad fährt oder mit dunkler Kleidung unterwegs ist, kann zum Beispiel leicht übersehen werden. Drängeleien an der Bushaltestelle oder ein vergessener Anschnallgurt sind ebenfalls gefährlich und können dazu führen, sich im Straßenverkehr zu verletzen.

schulweg2Beate Kleibrink hat eine gute Nachricht zu verkünden: Die Anzahl der Kinder bis 14 Jahren, die in Herten in einen Verkehrsunfall verwickelt waren, sei in den vergangenen vier Jahren zurückgegangen. "Während im Jahr 2008 noch 24 Kinder beteiligt waren, sind es im vergangenen Jahr 13 gewesen", berichtet sie. Ein Trend, von dem die Kinderfreundin hofft, dass sich dieser positiv weiterentwickelt.

Quelle: Pressedienst Stadt Herten

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