Ne, wat sin mer jeck

Dienstag, 14. Februar 2012

Wenn Frauen unter sich sind, dann geht schon mal die Post ab - und zu Karneval kann schon mal noch ein Schüppken drauf kommen. Das war am Dienstag (14.2.) beim 33. karnevalistischen Berliner-Frühstück, zu dem das Frauentreff-Team am Vormittag eingeladen hatte, nicht anders. Karneval - von Frauen für Frauen - stand auf dem Programm. direkt zur Fotostrecke

frauentreff westerholtTeam-Sprecherin Renate Bernhard und ihre 13 Mitstreiterinnen gaben sich recht ausgelassen und freuten sich auf den Schnapszahl-Vormittag und lachten: "Das Programm sitzt und da es eine Schnapszahl ist trinken wir heute auch mal was." Rund 100 Frauen waren der Einladung in das Pfarrzentrum der Westerholter St. Martinus Gemeinde gefolgt. Zum Empfang gab es für jede von ihnen einen Valentins-Orden, geschmückt mit einer Rose. An den gedeckten Tischen sah man lachende Gesichter und strahlende Augen, die in die fünfte Jahreszeit schunkelten.

frauentreff westerholt 21Das Team hatte bei der Auswahl der Darbietungen auf eine bunte Mischung gesetzt und kam damit bei den Frauen gut an. Mit dem Lied Rot, rot, rot sind die Rosen zogen die Närrinnen in den Saal ein und ließen die Gäste zu dem Lied Aram sam sam schunkeln, klatschen und mitsingen. "Im Urlaub werden die Kinder damit heiß gemacht, heute machen wir die Frauen damit heiß", gab es als Erklärung für die unwissende Redakteurin.

frauentreff westerholt 09So gelockert konnte anschließend der Hertener Hochadel begrüßt werden. Adelheid Sicking, die den Vormittag mit ihrem Akkordeon begleitete, spielte den Narhalla Marsch und Prinzessin Tina I. kam in den Saal und hatte den Präsidenten und Vorsitzenden der KG Herten Langenbochum, Gerd Könecke, im Schlepptau. Ihr Prinzgemahl, Olaf I., musste an diesem Vormittag arbeiten. "Einer muss ja schließlich die Knete für diese harte, nasse Jahreszeit verdienen", entschuldigte der Präsident seinen Prinzen.

frauentreff westerholt 26Das Programm ging abwechslungsreich weiter:  ironisch, bissig, böse - einfach schön.  Josefine Schmalzbach, terrorisierte ihren Enkel am Telefon, im Sketch Alle Jahre wieder tapezierte Willi unter der unfreiwilligen Mithilfe seiner Ehefrau das Wohnzimmer, die Kuh Yvonne schaute vorbei und lief gleich wieder weg, und auch Oma Hubertine und Opa Heinrich  - seit fünf Jahren ein absolutes Muss bei dieser Veranstaltung - hatten die Lacher auf ihrer Seite. Karnevalistisch heiter klang der Vormittag aus.

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 Text und Fotos: Carola Quickels

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