Tag des offenen Rathauses

Das sanierte Rathaus der Stadt Herten lockte am Freitag (20.4.) mit einem Tag der offenen Tür. Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit um einen Blick hinter die Kulissen ihres - blitzsauberen und noch nach Farbe riechenden -  Rathauses zu werfen. Viele nutzten die ab 11 Uhr halbstündlich angebotenen Führungen.

rathaus herten tag der offenen tuer 05Die erste Führung übernahm der Hausherr, Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, höchstpersönlich. Geduldig erklärte er einer Schulklasse wo jetzt sein Zimmer ist, warum in der ersten Etage eine rote Telefonzelle steht, was sich an neuer Technik hinter den Wänden vesteckt und, und, und . . .

Manch ein Besucher zeigte sich alledings enttäuscht, dass er so wenig von den Neuerungen sah. Besucher Karl Krampe (68) formulierte es so: "Da haben sie solange daran gebastelt, und ich sehe jetzt kaum was Neues."

rathaus herten tag der offenen tuer 13Der Grund hierfür ist einfach und schnell erklärt: Die meisten Sanierungsarbeiten, wie Innendämmung, Netzwerkkabel und die Elektroinstallation, verbergen sich hinter den Wänden. Wärmeisolierte Fenster, ein neues Dach und Barrierefreit kommen dazu.

Als Besuchermagnet stellte sich die neue Heimat des Stadtarchivs heraus. Untergebracht in dem fensterlosen alten Sitzungssaal, sah man hier auf den ersten Blick, dass viel Geld investiert wurde: Eine zweite Ebene die eingezogen wurde, Stahlstützen und ein Rollregal, das Platz für Archivalien schafft.

rathaus herten tag der offenen tuer 23Ein visuelles Highlight (nicht nur für kleine Indianer) war der Schritt durch die Foto-Nebel-Wand zum Stadtarchiv. direkt zur Nebel-Fotostrecke.

Live Musik, ein Rathaus-Quiz, Wurst und Getränke rundeten den Rathausbesuch ab. Für die kleinen Gäste hatte das Spielkäfer-Team seine Spielgeräte auf dem Rathausplatz aufgestellt.

Zur Fotostrecke

Text: Carola Quickels

Tag für Tag

23. Mai +++ Namenstag: Desiree, Alma +++ Am 23. Mai 1376 wird in Florenz das Kartenspiel verboten. +++ "Die einen spielen zum Vergnügen, die anderen, weil sie das Geld brauchen. Zwangsläufig geht irgendwann die erste Kategorie in die zweite Kategorie über." Alfred Polgar (1873-1955)