Herten bereitet sich auf 150 Flüchtlinge vor

Herten bereitet sich auf die Ankunft von 150 Flüchtlingen vor.Foto: Heinz-Jürgen BourichterHerten bereitet sich auf die Ankunft von 150 Flüchtlingen vor.

Die Bezirksregierung Münster unterrichtete die Stadt am Montag (27.7.2015) darüber, dass Herten am Mittwoch (29.7.2015) kurzfristig 150 Flüchtlinge aufzunehmen habe. Damit ist Herten die sechste Stadt im Kreis, die Menschen aus den unterschiedlichsten Krisenregionen dieser Welt Zuflucht bietet. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel: "Es hat uns ja nicht ganz unvorbereitet getroffen. Nachdem andere Städten im Kreis bereits Menschen aufnehmen musste, konnten wir uns ausrechnen, dass wir die nächste Stadt sein werden."

Somit hatte Herten insgesamt länger Zeit, sich auf diese Situation vorzubereiten. Am Freitag überlegte die Stadtspitze schon gemeinsam, wie man die Menschen einigermaßen adäquat unterbringen könne. Da Turnhallen oder Zelte nicht in Frage kamen, fiel die Wahl auf die Städtische Realschule, die seit einigen Wochen leer steht. Seit Dienstag (28.7.2015) bereiten Feuerwehr, DRK und THW gemeinsam mit einem Team aus dem Haus der Kulturen die Schule für die Unterbringung der Menschen vor.

Herten bereitet sich auf die Ankunft von 150 Flüchtlingen vor.Foto: Heinz-Jürgen BourichterHerten bereitet sich auf die Ankunft von 150 Flüchtlingen vor.

Dabei erfuhr die Stadt nichts Näheres über die Menschen: Aus welchem Land, wie alt sie sind, ob es allein Reisende oder Familien sind. Selbst wann genau sie ankommen erfuhr die Stadt. nicht. Klar ist nur, dass die Flüchtlinge gerade erst in Deutschland angekommen sind.

Herten bereitet sich auf die Ankunft von 150 Flüchtlingen vor.Foto: Heinz-Jürgen BourichterHerten bereitet sich auf die Ankunft von 150 Flüchtlingen vor.

Als erstes findet die Registrierung durch die Ausländerbehörde statt. Anschließend muss die  Stadt medizinische Erstversorgung stemmen. Danach werden die Menschen, die maximal sechs Wochen hier bleiben, in kleinen Gruppen in Klassenzimmern und anderen Räumen untergebracht. Die Betreuung findet rund um die Uhr durch das Rote Kreuz statt. Wichtig ist es der Stadt, dass kein Lager-Charakter entsteht. Geplant sind auch- vor allem für die Kinder - sportliche Aktivitäten mit und für die Kinder. Ein privater Wachschutz wird im Auftrag der Bezirksregierung für die Sicherheit der Menschen sorgen. 

29. Juli 2015, 20:02 Uhr

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